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Gesund Essen und Selbstoptimierung – die Grundsätze des 21. Jahrhunderts
Die Auseinandersetzung mit den Themen Ernährung und Gesundheit findet zur Zeit überall statt. Die Medien sind schon fast überfüllt mit Gesundheitstipps, Diäten und Abnehmprogrammen. Superfoods, Green Smoothies, Veganismus, Lowcarb, Paleo – täglich werden neue Ernährungstrends vorgestellt und meist propagiert, als wären sie die einzig richtigen. Der Faktor Angst ist ein viel genutztes Druckmittel, um die neuen Produkte gut zu vermarkten. Denn wer möchte schon Mangelerscheinungen, Übergewicht, Diabetes oder andere ernährungsbedingte Krankheiten erleiden?
Ernährung ist dabei nicht mehr nur Mittel zum Zweck – sie wird zunehmend zu einer Frage der Weltanschauung. Die Menschen essen nicht nur, um satt zu werden. Sie identifizieren sich mit der jeweiligen Ernährungsform und setzen damit ein Statement. Und das ist gut so. Das Bewusstsein für die weitreichenden Folgen unseres täglichen Konsums für unsere Umwelt und Ressourcen ist längst noch nicht in jedem Kopf vorhanden.

Doch bei all den verschiedenen Ernährungsformen, ethischen Prinzipien und „neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen“ verliert man schnell den Überblick. Was ist denn nun wahr und was wird von den Medien nur für gute Schlagzeilen genutzt?

Und genau hier liegt mein Grundsatz: Lass Dich nicht verwirren, verängstigen und verführen, die neusten und tollsten (meist teuren) Produkte zu kaufen. Schalte deinen Kopf ein und versuche, die Marketingstrategie zu hinterfragen.

Frage Dich: Brauche ich dieses Produkt wirklich? Oder tut es auch eine regionale Alternative? Und nimm im Zweifel auch mal ein paar mehr Minuten Zeit für die Zubereitung in Kauf. Ganz ehrlich: Als ich zum ersten Mal bereits geschälte und in Plastik verpackte Orangen gesehen habe, da hätte ich am liebsten den Laden zusammen gebrüllt! Haben wir mittlerweile nicht mal mehr eine Minute Zeit, um eine Orange zu schälen? Eine Orange, die eine wunderbare natürliche und recht robuste Verpackung mit sich bringt und die auch noch so toll riecht, wenn wir sie anschneiden?

Ich verurteile niemanden für seine persönliche Ernährungsform und möchte auch selbst, dass man meinen Weg akzeptiert. Doch ein gründliches Hinterfragen des eigenen Verhaltens und auch das ehrliche Reflektieren von kritischen Anmerkungen von Außenstehenden finde ich wichtig. Man lernt immer dazu und kann auf seinem Weg noch vieles besser machen.

Aus diesem Grund möchte ich Dich einladen, Dich von mir für gesunde Ernährung motivieren zu lassen. Du findest hier allerlei Wissenswertes aus den Ernährungswissenschaften – von Grundlagenwissen bis kreativen Rezepten!